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Wahlen im Kanton St.Gallen am 16. März
2008-03-24
SP-Regierungsrätinnen bestätigt - Verluste im Kantonsrat.
Die Gesamterneuerungswahlen im 460.000 Einwohner zählenden ostschweizerischen Kanton St.Gallen erbrachten der Sozialdemokratischen Partei einen deutlichen Sitzverlust im Kantonsrat, sie verlor gegenüber 2004 sieben von damals 23 Sitzen. SBI-Vorstandsmitglied Ursula Graf-Frei, Dipl. Rebbau-Ing. HTL aus Diepoldsau, gelang allerdings als Stimmenstärkster auf der SP-Liste im Rheintal die Wiederwahl. Komfortabel wiedergewählt wurden auch die beiden SP-Mitglieder der siebenköpfigen Kantonsregierung. Sowohl Kathrin Hilber, derzeitiges sozialdemokratisches Regierungsoberhaupt des Kantons, als auch Heidi Hanselmann schafften bereits im ersten Wahlgang das absolute Mehr. Der Urnengang im Kanton St.Gallen stellte den ersten größeren politischen Stimmungstest nach der Abwahl Christoph Blochers (SVP) aus dem Bundesrat, der eidgenössischen Bundesregierung, dar. Dem Ergebnis dürften somit nicht nur regionale Ursachen zu Grunde liegen (SVP 41/+8; CVP 33/-4; FDP 23/+1; SP 16/-7; GRÜ 4/+-0; EVP 2/+1; GLIB 1/+-0).
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